Südliches Großpolen 4

Leszno - Rydzyna - Rawicz

Aufstieg und Niedergang von Städten für Flüchtlinge


Im südlichen Großpolen entstanden im 17. Jahrhundert entlang der schlesischen Grenze mehrere neue Städte, in denen Glaubensflüchtlingen aus dem nahen Habsburger Reich offene Aufnahme und die Möglichkeit der freien Religionsausübung fand. Ältere Städte der Region gerieten schnell in den Schatten der neuen wirtschaftlichen Zentren. Eng verbunden ist diese Entwicklung mit dem Adelsgeschlecht er Leszczyńskis, die nicht nur die Stadt Leszno gründeten und somit der neuen Entwicklung Vorschub leisteten, sondern später auch andere Städte mit Migrationshintergrund erwarben.

Leszno erlebte im Zeichen der Toleranz einen kometenhaften Aufschwung zum Bildungs-, Wirtschafts- und Handelszentrum, welcher der Stadt für zwei Jahrhunderte europäische Ausstrahlung verlieh. Das stattliche Rathaus kündet gemeinsam mit den für die katholische Gemeinde, die Lutheraner, die Böhmischen Brüder und die Jüdische Gemeinde errichteten Gotteshäusern von der Blütezeit im Zeichen der Vielfalt. Das als ideale Stadt angelegte Rawicz verzeichnete ebenfalls einen imposanten wirtschaftlichen Aufschwung.

Als repräsentative Residenz der Leszczyńskis entstand das barocke Schloss im nahen Rydzyna. Mit dem späteren Aufbau des Marktplatzes bildete sich unter den Sulkowskis eine Symbiose von Schloss- und Stadtarchitektur heraus, wie es sie kein zweites Mal in der Region gibt.

RL Andreas . . . . . . . . . . . . .  .. . . . .  .

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