Südliches Großpolen 6

Koźmin, Jarocin & Żerków

Gartenträume im Bereich der Orla und der Lutynia


Das Herz der im folgenden Abschnitt beschriebenen Region ist die Kreisstadt Jarocin, in der die Nationalstraßen 11, 12 und 15 sozusagen als Hauptarterien zusammentreffen. Auch im Eisenbahnverkehr bildete Jarocin einst einen wichtigen regionalen Knoten. Hier blieb der einzige Inselbahnhof aus der Zeit der Preußischen Bahnen in Großpolen erhalten.

Überraschend ist die Fülle an herausragenden Landschaftsgärten. Der Garten in Dobrzyca entstand unmittelbar unter dem Eindruck des in Wörlitz und Machern bei Leipzig umgesetzten neuen Verständnisses der Gartenbaukunst im romantisch-englischen Stil mit direktem Leipziger Einfluss. Der große Park in Jarocin geht auf Peter Joseph Lenné zurück. Koźmin Wlkp. präsentiert sich als Stadt der Blumen und Grünananlagen. Unterwegs trifft man auf einen Altar, der an das berühmte Werk von Veit Stoss in Krakau erinnert, auf ein Napoléon-Museum, einen herausragenden polnischen Abgeordneten des 19. Jahrhunderts, eine kleine „Schweiz“ und andere Sehenswürdigkeiten. Die harmonische Schloss- und Gartenanlage in Śmiełów ist heute der Erinnerung an den Verfasser des polnischen Nationalepos „Herr Thaddäus oder der Einritt in Litauen“ gewidmet. Im Norden folgt der Warthe-Radweg dem Flusslauf zum Ausgangspunkt dieses Reise-Lesebuches nach Śrem.

RL Andreas . . . . . . . . . . . . .  .. . . . .  .

RL Andreas . . . . . . . . . . . . .  .. . . . .  .

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